Dienstag 17 Juli 2018

Nachdem ich am Samstagabend des 4. Adventswochenendes den Kampf gegen gefühlte 100 Hundepfoten verloren hatte, die den Matsch aus dem Garten durch alle Räume getragen hatten, setzte ich mich mit meinem Teller warmen Essen und einer kühlen Brause vor den Fernseher.

Nachdem Essen, ließ ich noch einmal alle Hunde hinaus und wenig später wieder hinein und hoffte nun, völlig erschöpft, auf einen ruhigen Abend, möglichst ohne Störung und ein interessantes Programm im Fernsehen. Ich legte meine Füße hoch, drehte die Heizung auf und schaute auf den Berg eingepackter Geschenke, mit verschiedenen bunten Schleifchen, eine jede Farbe für einen anderen Freund. Ich erwartete nicht, etwas zu Weihnachten zu bekommen. -Naja, vielleicht doch etwas von den Kindern aber sonst wohl kaum- … will ich ja auch eigentlich gar nicht, nur das Gefühl, dass jemand mal an mich denkt, wäre natürlich schon schön.

Plötzlich klingelte es an der Haustüre. Doch!!! ... wieder einer der stört!? ... Etwas widerwillig stand ich auf, um nachzusehen.

War die Katze, wie so oft, wiedermal unter meiner Couch? Die Mülltonne nicht reingestellt oder hatte mein Kater gegen die Türe des Nachbarn gepinkelt?

Ich stieg die Treppe hinunter und schaute durch das Glas der Haustüre. Nein, diesen Mann kannte ich nicht, oder? Vielleicht hatte ich ihn schon mal gesehen … aber wo?

Zum fürchten sah er auf alle Fälle nicht aus, außerdem waren ja 5 Hunde im Haus. Ich schloss die Tür auf und öffnete doch etwas zögerlich, worauf ich die Worte: „Geschäftsführer“, „guter Kunde“ und „OBI“ vernahm. Der Mann der dort im Halbdunkelen stand, hatte ein freundliches Lächeln und einen flüssigen Text auf den Lippen. Er gab mir einen Brief und ein weihnachtlich eingepacktes Geschenk. Das konnte doch nicht sein, persönlich, extra für mich, an einem Samstagabend? Nachdem ich ihm gedankt und wir uns mit weihnachtlichen Wünschen verabschiedet hatten, stieg ich die Treppe hinauf.

Ich las das Gedicht, was in dem Brief steckte und fand in dem Päckchen einen Navi, was mich riesig gefreut hat. Das schönste war jedoch die Überraschung und die Tatsache, dass man mich nicht vergessen hatte. Eigentlich hatte ich nicht mehr an den Weihnachtsmann geglaubt aber eins wurde mir nun klar, er muss keinen Bart und keinen roten Frack haben, manchmal sieht er auch einfach nur aus, wie der Filialleiter von OBI-Northeim!

Danke, für dieses einmalige Erlebnis. Ich werde diese Überraschung niemals vergessen, es ist eines der schönsten und erstaunlichsten Ereignisse, die mir trotz meines sehr erlebnisreichen Lebens begegnet sind und immer in Erinnerung bleiben werden! Danke, OBI-Northeim!

Ein wirklich hervorragender Geschäftsführer, der weiß durch wen sein Geschäft lebt und seine Kunden nicht vergisst!

Ein lieber Kunde, der sich immer an Sie erinnern wird!

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